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Flirt Verheiratete Frau

Flirt Verheiratete Frau

von · 13.08.2017

Aber dieser eine Satz ging mir nicht mehr aus dem Kopf. Vielleicht musste ich jetzt mal umdenken? Es ist ein kritisches Jahr. Und allmählich merkte ich, dass wirklich nicht mehr alles stimmte zwischen uns. Eine Partnerschaft muss wachsen? Das Einzige, was bei uns wuchs, war Desinteresse. Höchste Zeit zu handeln. Ein Experiment mit Folgen Eines Nachts, als ich in einem Club stand und mein Freund gerade auf der Suche nach seiner Jacke war, probierte ich es aus.

Das war eher ungewöhnlich, aber, na ja, Sie wissen ja, wie die frühen Morgenstunden genannt werden, in denen sich plötzlich absurde Paarungen ergeben. Ich schaute ihn misstrauisch an. Dann hob ich zögerlich die Mundwinkel. Binnen Sekunden stand er neben mir, mit zwei Schnäpsen in der Hand. Anzeige Es stellte sich heraus, dass er sturzbetrunken war — in seinen Augen sah ich wahrscheinlich schon aus wie das brasilianische Supermodel Alessandra Ambrosio.

Nach einem fünfminütigen Gespräch schlug er vor, sein Geld noch in einer anderen Bar für noch mehr Schnaps auf den Kopf zu hauen. War das jetzt noch einer dieser harmlosen Flirts? Ich ahnte, dass der Mann im Kopf rechnete. Fünf Minuten reden plus drei Schnäpse. Das dürfte bei der reichen, um sie mit nach Hause zu nehmen.

Wenn sie investieren, bestehen sie auf eine Gegenleistung. Die konnte ich nicht erbringen. Ich brüllte ihm ins Ohr: Ich glaube, mein Freund hätte was dagegen. Dann kam er näher und schrie: Aber wir haben doch nur fünf Minuten geredet! Es stand noch eine Aufwandsentschädigung aus. Er schnappte sich meinen Nacken, zog meinen Kopf an seinen und presste seine Lippen auf meinen Mund. Genau in dem Moment stand natürlich mein Freund daneben, mit seiner Jacke in der Hand, die er dann auch prompt anzog.

Das Vertrauen ist weg Vielleicht war das nicht der einzige Grund, warum er mich ein paar Monate später verlassen hat. Aber ab diesem Moment ging es mit unserer Beziehung steil bergab, das Vertrauen war weg, der Aufprall nicht mehr aufzuhalten. Obwohl ich die Taktik mit dem Fremdflirten nie mehr weiterverfolgt habe! IIm Nachhinein kann ich sogar den Typen im Club verstehen. Mit Singles zu flirten, um seine Beziehung in Schwung zu bringen, sagte eine gute Freundin, sei etwa so, als würde man einem Unterernährten die wabbelige Schwarte seines Spanferkels zuwerfen, weil einem selbst das Fleisch dann noch ein bisschen besser schmeckt.

Danach fühlte ich mich doppelt schlecht. Es muss aber nicht unbedingt Nächstenliebe sein, die einen vom taktischen Flirten abhält. Man kann es auch einfach für sich und seine Beziehung tun. Egal, was Frau Cox davon hält: Zumindest, wenn man ein Mann ist. Offen und unverblümt flirtet er mich an. Das Licht ist gedämpft, so sieht zum Glück niemand, dass ich rot werde.

Sie lacht und erwidert: Er lächelt rüber, ich lächle zurück, wende meinen Blick wieder ab, um kurz darauf wieder Kontakt aufzunehmen. Nach der Geburt meiner Kinder habe ich meine leidenschaftliche und sinnliche Persönlichkeit etwas aus den Augen verloren. Mein Mann versichert mir ständig, wie sehr er mich liebt und begehrt, doch das Gefühl von einem Fremden begehrt zu werden, ist etwas völlig anderes.

Das kriege ich hin und mache es genauso. Und vermutlich ist es besser so. Sexuelle Lust anregen Diese Begegnung hat mich nachhaltig geprägt. Mein Mann und ich hatten in den letzten Jahren immer mal wieder Streit, weil ich zu wenig Lust auf Sex hatte. Eine andere Freundin gab mir den Rat, mal mit anderen Männern zu flirten, doch davon wollte ich nichts wissen. Der Flirt in dieser Bar hat meine sexuelle Phantasie angeregt und meine Lust auf Sex angekurbelt.

Mein Mann und ich haben mühsam gelernt, über Sex zu sprechen und bereits einige Dinge zum Besseren verändert. Ich habe meinem Mann von dem Flirt erzählt und er war begeistert. Ein kurzer Blick hier, ein Lächeln dort, eine kleine Berührung, ein Kompliment oder ein Witz, wann immer ich Kontakt zu Menschen habe. Ja, du hast richtig gelesen. Und das völlig ohne Hintergedanken.

Ich übe, immer mehr nette Worte und Gesten zu verschenken, denn dadurch werde ich selbst lockerer und festige dieses Verhalten als Gewohnheit. Anderen Menschen gute Gefühle zu machen, macht mein Leben glücklicher. Das möchte ich nicht mehr missen. Der Rentner, den ich jeden Morgen beim Laufen treffe, freut sich jedenfalls wie ein König über mein Lächeln oder ein nettes Wort. Die Verkäuferin im Supermarkt liebt es, wenn ich sage, dass ich immer wegen ihr an ihre Kasse komme, selbst wenn ich dafür länger anstehen muss.

Und jeder, dem ich ein Kompliment über ein schönes Kleidungsstück oder Accessoire mache, hat dann ein besonderes Strahlen in den Augen. Flirten geht für mich weit über Sexualität oder Sinnlichkeit hinaus. Flirten bedeutet, gute Gefühle zu verschenken, und gute Gefühle zurück zu bekommen. Es macht die Welt ein Stück heller. Dann kommt es schon mal vor, dass ich mich nicht traue, einen Mann anzuquatschen.


Glücklich verheiratet – darf man (Frau) dann noch flirten?

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