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Wasserkosten Singlehaushalt Hamburg

Wasserkosten Singlehaushalt Hamburg

von · 19.06.2017

Wenn jede Wohnung allerdings über eine eigene Warmwassererwärmung verfügt Durchlauferhitzer oder elektrische Boiler , dann müssen die Warmwasserkosten nicht separat abgerechnet werden. Die konkreten Kosten für Warmwasser können bis zu 20 Euro je Kubikmeter betragen, wobei neben dem reinen Wasserverbrauch auch die Aufbereitung, die Abfuhr als Abwasser und weitere Kosten einspielen. Gerade Mieter regen sich oft über zu hohe Wasserkosten auf, was durch die Art der Berechnung sogar oft begründet ist.

In vielen Fällen findet keine Abrechnung des tatsächlichen Verbrauchs, sondern eine pauschale Abrechnung nach der Quadratmeterzahl oder Personen im Haushalt statt. Streit ist hierdurch vorprogrammiert und lässt Zweifel aufkommen, ob die Wasserkosten wirklich immer gerecht berechnet werden. Wie werden Wasserkosten berechnet?

Die Berechnung der Wasserkosten ist durch die Betriebskostenverordnung BetrKV geregelt. Es handelt sich um umlegbare Betriebskosten, die der Vermieter an seine Mietparteien weitergeben darf. Neben dem reinen Wasserverbrauch dürfen auch Begleitkosten weitergegeben werden, beispielsweise für den Betrieb einer Wasseraufbereitungsanlage.

Besonders deutlich ins Gewicht fallen die Kosten für Abwasser. Streng genommen zahlt man für jeden Liter also doppelt: Einmal dafür das man Wasser enthält und einmal dafür das er als Abwasser abgeleitet wird. Wie werden die Wasserkosten umgelegt? Die Umlegung der Wasserkosten ist im jeweiligen Mietvertrag festgelegt.

Sie kann entweder nach dem tatsächlichen Wasserverbrauch, der Anzahl der Personen eines Haushaltes oder der Wohnfläche erfolgen. Wenn für jede Wohnung eine eigene Wasseruhr vorhanden ist, kann natürlich auch danach abgerechnet werden. Leider ist das häufig nicht der Fall, obwohl diese Art der Abrechnung am gerechtesten ist.

Muss es für jede Wohnung einen eigenen Wasserzähler geben? Die Abrechnung über den Wasserzähler ist in jedem Bundesland etwas anders geregelt, pauschal muss deshalb nicht für jede Wohnung ein Wasserzähler vorhanden sein. Vor allem in Mecklenburg-Vorpommern, Hamburg und Schleswig-Holstein ist aktuell die Installation eines eigenständigen Wasserzählers für Neubauten vorgeschrieben.

Ist ein eigener Wasserzähler sinnvoll? Ein eigener Wasserzähler hat den Vorteil einer exakten Abrechnung. Eine genaue und vor allem faire Umlage der Verbrauchskosten ist somit möglich. Dieser Modus ist natürlich für Mieter sinnvoll, die sparsam mit der Ressource Wasser umgehen. Allerdings bringt der eigene Zähler auch Kosten mit sich, da dieser beispielsweise alle sechs Jahre geeicht werden muss. Die Kosten hierfür darf der Vermieter auf die jeweiligen Mietparteien umlegen.

Was kostet ein eigener Wasserzähler? Die reinen Anschaffungskosten für die Wasseruhr selbst sind nicht teuer und liegen je nach Modell bei 50 bis 60 Euro. Teuer kann jedoch der Einbau werden, denn dieser muss durch einen Fachmann vorgenommen werden. Je nach Ort der Anbringung müssen danach unter Umständen Fliesen neu verlegt werden oder Fassaden verputzt werden. Der aktuelle Wassertarif gilt nämlich schon seit 16 Jahren. Günstige Wasserpreise finden sich aber auch ganz im Süden Deutschlands: Pärchen-Haushalte und Familien zahlen in Summe viel, aber weniger als ein Single Je mehr Menschen in einem Haushalt leben, desto geringer die Wasserkosten pro Kopf — so ein weiteres Ergebnis der Studie.

Pärchen zahlen in Essen zwar insgesamt immer noch einen sehr hohen Preis für das Trinkwasser im Jahr Euro. Werden die Kosten jedoch anteilig heruntergerechnet, entfallen auf jede Person lediglich etwa Euro. Das ist im Vergleich zum Single-Haushalt eine Ersparnis von Euro pro Jahr. Mit dem höchsten Mengenpreis pro Kubikmeter 3,11 Euro in der Studie wird es für Familien richtig teuer. Weitere familienfreundliche Orte — zumindest hinsichtlich des Wasserpreises — sind u.

Kostenvielfalt und die Gründe Es hat durchaus seine Gründe, warum es in Deutschland keine einheitlichen Wasserpreise gibt. Je nachdem, ob das Wasser aus Seen, Flüssen oder dem Boden in Form von Tiefengrundwasser gewonnen wird, variieren die Ausgaben erheblich. Auch die Bodenbeschaffenheit in der Region beeinflusst den Preis.

Die Topografie, also die Höhenstruktur, wirkt sich ebenfalls auf den Wasserpreis aus. Dabei stellt die Wasserversorgung im gebirgigen Gelände andere technische Anforderungen an die Verteilung, als das bei relativ geebneten Gebieten der Fall ist. Des Weiteren entscheidet auch die Wasserqualität über etwaige Mehrausgaben. Je nach chemischer Zusammensetzung fallen für die Wasseraufbereitung unterschiedliche Kosten an. Ein weiterer wichtiger Grund ist die Siedlungsdichte.

Ein zusätzlicher Kostenfaktor ist die Verwaltungsstruktur des kommunalen Wasserversorgers. Umso effizienter das Unternehmen aufgestellt ist, desto mehr spart auch der Verbraucher. Doch Qualität hat ihren Preis. Vor allem im internationalen Vergleich merkt man, dass die Preise in der Bundesrepublik nicht gerade günstig sind.

In zahlreichen Ländern — unter anderem auch in sehr trockenen Regionen — kostet der Kubikmeter Wasser deutlich weniger. Bitte beiliegende Vergleichs-Tabelle beachten. Zwar sind die einzelnen Länder hinsichtlich Kaufkraft und Einkommen nur bedingt vergleichbar, dennoch zeigt die Stichprobe: Wasser ist in Deutschland mit am teuersten. Zieht man den durchschnittlichen Wasserverbrauch eines Deutschen von täglich Litern bzw. Damit ist das Wasser in Big Apple etwa 45 Prozent günstiger als in der deutschen Landeshauptstadt Berlin 98 Euro , im Vergleich zu Köln Euro fast vier Mal so billig.

Auch die Preise in Los Angeles sind alles andere als teuer. Selbst in der wohlhabenden Region von Kapstadt in Südafrika zahlen die Bewohner deutlich weniger.


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