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Neue Partnerin Des Vaters Kennenlernen

Neue Partnerin Des Vaters Kennenlernen

von · 05.08.2017

Damit die Patchwork- Familie zusammen wachsen kann, braucht es viel Zeit, Geduld und Sensibilität - von beiden Seiten. Und der neue Partner sollte sich gegenüber dem Kind nicht als Ersatzelternteil aufspielen. Behutsames Kennenlernen Wenn eine Beziehung scheitert, ist das schlimm - oft noch schlimmer, wenn davon auch Kinder betroffen sind. Doch das Leben geht weiter, und irgendwann lernen Mutter oder Vater einen neuen Partner kennen, mit dem sie die Zukunft verbringen möchten.

Im Leben des Kindes gibt es dann auf einmal zwei "Väter" oder "Mütter". Auch für den neuen Partner ist die Situation nicht einfach, wenn das Kind ihn oder sie nicht als neues Familienmitglied akzeptiert. Experten empfehlen so genannten Patchworfamilien daher, es mit dem Kennenlernen und Zusammenziehen sehr behutsam angehen zu lassen. Der neue Partner wird zuerst meist abgelehnt In der Erziehungsberatung häufen sich diese Probleme.

Mehr als die Hälfte der Hilfesuchenden habe Trennung und Scheidung hinter sich, berichtet Andreas Engel, stellvertretender Vorsitzender der Bundeskonferenz für Erziehungsberatung bke in Fürth. Wie kann der neue Partner eine Beziehung zu den Kindern aufbauen? Er muss vor allem tolerant sein und sich stark zurücknehmen. Vielleicht muss er sich eine Zeit lang mit der Rolle des fünften Rades am Wagen zufriedengeben.

Wie könnte das konkret aussehen? Das neue Paar sollte nicht gleich zusammenziehen und die Kinder vor vollendete Tatsachen stellen. Der Freund der Mutter sollte die Familie zuerst nur besuchen. Vielleicht stellen die Kinder dann fest, dass er auch gerne Monopoly spielt, dass er etwas besonders gut kann und er eigentlich ganz in Ordnung ist. Dann hat er die ersten Hürden schon genommen und das neue Paar kann den nächsten Schritt unternehmen: Ich halte gar nichts von "Rangkämpfen" generell um Positionen.

Für mich war es von Anfang an klar, dass ich als Partnerin eine sehr wichtige und andere, als die erwachsene Tochter Position in seinem Leben einnehme. Dies hat sich als nicht richtig gedacht erwiesen, denn die Tochter ist tatsächlich in weibliche Konkurrenz zu mir getreten und hat meine Position als neue Freundin des Vaters geschwächt. Das wäre gar nicht möglich gewesen, hätte mein Exfreund ihre eifersüchtigen Machtspiele durchschaut und diesen sofort scharf und bestimmt Einhalt geboten.

Krönende Verletzungen gab es einige für mich: Unter anderem hat seine Tochter für ihn eine Geburtagsüberraschung verantstaltet - natürlich war ich nicht geladen. Andersherum ging es auch: Sie hat ihrem Vater einen "unverschiebbaren" Termin aufs Auge gedrückt Somit hatte sie ihn auch da für sich alleine. Ich habe dann freiwillig auf ihn verzichtet, denn ich wollte nicht, dass er sich zerreisst.

Tja, wenn Eltern Ihren Kindern deren Eifersüchte auch noch im Erwachsenalter durchgehen lassen und diese auch noch als bedingunslose Liebe ihnen gegenüber deuten, dann wird das nie was mit einer neuen, glücklichen Beziehung. Ich kann ihm nur raten mit seiner Tochter glücklich zu werden und sich nie wieder im Leben auf eine erwachsene Frau einzlassen. Für diese hat er schlichtweg kein Platz in seinem Leben, denn die eigentliche Liebesbeziehung führt er mit seiner Tochter.

Für mich ist das Thema Partner mit Kinder somit auch mit erwachsenem Kind durch und abehakt. Nie wieder für mich!!


Tipps zur Erziehung - "Patchwork-Familien brauchen viel Zeit

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